Daniel Besser, Dr.

Ich habe Biologie an der Freien Universität Berlin studiert und 1990 mit dem Diplom abgeschlossen. 1996 promovierte ich an der Universität Basel mit einer Doktorarbeit zur Signaltransduktion in der Genregulation des Urokinase-Typ Plasminogenaktivators, die ich am Friedrich-Miescher-Institut, Basel angefertigt habe. Im Anschluß habe ich bis 2004 an der Rockefeller University, New York, in den Labors von Hidesaburo Hanafusa und James E. Darnell über Stat3-Signalübertragung und die Funktion von c-Src und ab 2002 über Pluripotenz in embryonalen Stammzellen im Labor von Ali H. Brivanlou geforscht. In Berlin habe ich dann bis 2013 eine Forschungsgruppe am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin, die sich mit Signaltransduktionsmechanismen in humanen und murinen embryonalen Stammzellen beschäftigte.

Seit 2013 bin ich Geschäftsführer des German Stem Cell Network (GSCN). Das GSCN fördert die nationale und internationale wissenschaftliche Kommunikation und entwickelt Informationsprogramme für Schulen und die breite Öffentlichkeit in Deutschland.

Themengebiet

Seit 2013 habe ich die Funktion des Geschäftsführers des German Stem Cell Network (GSCN; Deutsches Stammzellnetzwerk, gscn.org) inne. Ich habe mit weiteren führenden Stammzellforschern das GSCN 2013 gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich ein Forschungsteam zu Stammzellen am Max-Delbrück-Center in Berlin-Buch geleitet. Im Rahmen meiner Tätigkeit beschäftige ich mich mit vielen Aspekten der Stammzellforschung national und international.

Vortragsthemen

Eine Reise in die Welt der Stammzellen

Vorstellung der wichtigsten Themen und Aspekte zu Stammzellen sowie die Möglichkeiten zur Therapie von menschlichen Erkrankungen. Ebenfalls Diskussionen zu ethischen Aspekten der Stammzellforschung insbesondere der humanen embryonalen Stammzellen sowie Informationen zu ungeprüften Stammzellbehandlungen.

Ethische Betrachtungen in den Lebenswissenschaften, embryonalen Stammzellen & Gentechnik

Diskussion zu ethischen Betrachtungen und Prozessen im politischen Diskurs.